
Von den Hintergründen bis zur Frontlinie: Wie wir unsere UV-Lampen herstellen
15 Jahre lang waren wir der „Geheimnisvolle“ hinter einigen der größten internationalen Marken. Wir haben die UV-Lampen hergestellt, die in deren Katalogen zu finden sind – doch das taten wir im Verborgenen.
Jetzt treten wir ins Licht der Öffentlichkeit. Bis 2026 wollen wir eine eigenständige globale Marke sein. Doch das bedeutet nicht nur, ein neues Logo auf eine Verpackung zu drucken. Es geht darum zu beweisen, dass unsere Technologie auch die anspruchsvollsten Anforderungen bei der Aushärtung und Desinfektion erfüllen kann.
Das Problem mit der Stabilität
Die meisten UV-Lampen versagen, weil ihre Leistung nicht konstant ist. Das klingt nach einer Kleinigkeit – doch schon eine Abweichung von einem Bruchteil eines Millimeters beim Platzieren der Elektroden führt dazu, dass der Lichtstrahl nicht gleichmäßig verteilt wird. Dadurch entstehen „dunkle Flecken“ auf der Aushärtungsanlage oder die Lampe geht viel zu früh kaputt. Um das zu verhindern, achten wir penibel auf die Positionierung der Elektroden sowie auf die Reinheit des Quarzes. Wir verwenden Materialien, die hohen Temperaturen standhalten können, ohne trüb zu werden – dadurch bleibt die Wellenlänge des UV-C-Lichts über Tausende von Stunden hinweg konstant.
Die richtigen Materialien wählen
Wir verwenden hochreinen synthetischen Quarz. Warum? Weil er am meisten Licht durchlässt. Natürlich gibt es auch günstigere Borosilikatvarianten – doch diese blockieren das kurzwellige UV-Licht, das für eine schnelle Polymerisation benötigt wird. Mit unserem Quarz erhält man eine bessere Lichtdurchdringung – doch es hat einen Nachteil: Er ist empfindlich. Diese Lampen können keinen Stoß vertragen. Man benötigt daher präzise Befestigungsmechanismen, damit die Lampen nicht beschädigt werden. Wir haben außerdem viel Zeit in die Verbesserung der Dichtungen investiert. Wenn Gas entweicht, funktioniert die Lampe nicht mehr – besonders in Systemen mit hohem Vakuum oder hohem Druck. Das Problem haben wir bereits gelöst.
Die Lampen in der Praxis einsetzen
Wir wollten nicht, dass Sie Ihre gesamte Anlage ausbauen müssen, nur um unsere Lampen zu verwenden. Deshalb haben wir sie so konzipiert, dass sie einfach als Ersatz für die Lampen der großen Marken eingesetzt werden können. Die Abmessungen sowie die elektrischen Anschlüsse passen perfekt. Keine Umrüstung des Balasts nötig – auch keine Anpassungen an den Reflektoren. Man muss einfach nur die alte Lampe gegen die neue austauschen und weiterarbeiten.
Ein kleiner Tipp: Wenn Sie die Leistung der Lampe erhöhen möchten, um die Aushärtungsgeschwindigkeit zu steigern, überprüfen Sie unbedingt Ihre Kühlventilatoren. Quarz verträgt es nicht, wenn er zu heiß wird. Wenn die Temperatur zu hoch wird, verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe – egal, wer sie hergestellt hat.