
Nach 15 Jahren der Optimierung von UV-Systemen in den Produktionsstätten haben wir folgendes gelernt: Die Kontrolle von Keimen hängt nicht nur vom Ausgangswert ab – sondern auch von der Reproduzierbarkeit der Belichtung. Wenn der UVC-Zyklus nicht genau gesteuert wird, besteht die Gefahr einer unvollständigen Desinfektion oder eines Energieverbrauchs, der sinnlos ist. Deshalb haben wir eine UVC-Desinfektionslampe entwickelt, die über einen Timer verfügt, der die Belichtungszeit direkt mit dem Rhythmus des jeweiligen Prozesses synchronisiert.
Was wirklich wichtig ist
Es handelt sich um eine Niederdruck-Quecksilberdampflampe – die Hauptwellenlänge liegt bei 254 Nanometern. Diese Wellenlänge ist dazu geeignet, Nukleinsäuren zu zerstören. Wir passen die maximale Strahlungsintensität so an, dass die erforderliche Inaktivierung der Mikroben bei einer bestimmten Entfernung erreicht wird. Der Timer sorgt außerdem dafür, dass die Belichtungszeit konstant bleibt. Die Leistung bleibt stabil, da der Lichtbogen kontrolliert wird und die Stromversorgung konstant ist – somit erhält jeder Zyklus die gleiche Dosis an Strahlung. Man kann auf eine zuverlässige Leistung über Tausende von Einsätzen hinaus zählen – mit minimalem Schwankungen während des Aufwärmvorgangs.
Warum das in der Produktion funktioniert
In einer Produktion, in der Geschwindigkeit und Einhaltung von Qualitätsstandards entscheidend sind, eliminiert der Timer die Variationen durch den Bediener. Man legt einfach die gewünschte Belichtungszeit fest – das System kümmert sich um den Rest. Dadurch werden weniger Produkte verworfen, der Energieverbrauch pro Einheit sinkt, und man hat eine zuverlässige Dokumentation bezüglich der Desinfektion. Die Lampe passt sich problemlos in automatisierte Anlagen ein – die Belichtungszeit wird dabei an die Geschwindigkeit der Produktionslinie angepasst.
Die Details, die für eine zuverlässige Funktion wichtig sind
Bei der Installation muss die Spannung, der Anschlusstyp sowie die Geometrie des Reflektors perfekt auf die jeweilige Anlage abgestimmt werden. Falsche Einstellungen führen zu einer geringeren Effizienz sowie zu Uneinheiten in der Strahlungsverteilung. Auch die Oberflächentemperatur spielt eine Rolle – die Lampe sollte innerhalb ihrer zugelassenen Temperaturen betrieben werden, sonst leidet die Stabilität der Leistung sowie die Lebensdauer der Lampe. Zudem sollte man die Lebensdauer der Lampe anhand der tatsächlich verstrichenen Stunden berechnen – nicht anhand dessen, was man mit bloßem Auge erkennen kann. Denn die UVC-Leistung nimmt sogar dann ab, wenn die Lampe noch leuchtet.