
Hören Sie auf, über die UV-Leistung der Lampen zu rätseln – nutzen Sie stattdessen intelligente Quecksilberlampen.
Jahrelang waren Quecksilber-UV-Lampen die zuverlässigen Arbeitsgeräte in der Industrie. Sie sind äußerst langlebig und können tausende von Stunden lang ohne Probleme funktionieren. Doch wer schon einmal auf einer Fabrikarbeitshalle war, weiß, welche Probleme damit verbunden sind: Die Wartung ist dabei eher ein Ratespiel – außerdem geht Energie verschwendet verloren.
Die Industrie wechselt nun endlich von diesen „blinden“ Lampen zu Systemen, die Ihnen genau anzeigen, was vor sich geht.
Das Problem mit der „unsichtbaren“ Abnutzung
Quecksilberdampflampen funktionieren nur unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen. Um eine konstante UV-Leistung zu gewährleisten, verwenden wir hochwertiges Quarzglas sowie spezielle Quecksilbermischungen. Dadurch werden die Elektroden weniger stark abgenutzt. Doch das bringt ein Problem mit sich: Man kann nicht einfach erkennen, ob die Leistung der Lampe um 20 Prozent gesunken ist. Die Lampe sieht weiterhin in Ordnung aus. Erst wenn das Produkt nicht richtig geheilt wird, merkt man das Problem – doch dann ist bereits eine ganze Charge Material verschwendet worden.
Daten auf dem Bildschirm anzeigt
Die Lösung ist einfach: Intelligente Sensoren. Durch die Echtzeit-Überwachung des Energieverbrauchs und der spektralen Leistung kann man genau erkennen, wie sich die Lampe verhält. Man kann den Spannungs- und Stromverbrauch von seinem Schreibtisch aus überwachen und somit rechtzeitig erkennen, welche Lampe bald versagt.
Kein mehr Raten mehr – keine Kalender, die nicht berücksichtigen, wie stark die Lampen abgenutzt sind. Wir integrieren diese Sensoren direkt in den Ballast oder die Lampenhülle. Dadurch erhält man genaue Angaben dazu, wie viele kWh pro Einheit verbraucht werden. Das bedeutet: Statt „Ich glaube, es ist Zeit, diese Lampen auszutauschen“ kann man jetzt genau sehen, wofür das Geld ausgegeben wird.
Ehrliche Kompromisse
Es handelt sich dabei zwar nicht um einen „Zauberknopf“. Die Installation von Überwachungssystemen macht die Verkabelung etwas komplizierter. Man benötigt ein vernetztes Gateway oder einen kompatiblen PLC, um die Daten anzusehen. Es handelt sich dabei also nicht um eine einfache Ersetzung einer herkömmlichen Lampe. Zudem nehmen die Sensoren etwas Platz auf der Lampe in Anspruch. Man muss möglicherweise die Ausrichtung des Reflektors anpassen, damit alles perfekt funktioniert.
Aber die Vorteile sind groß: Weniger Ausschuss. Man muss nicht mehr die Leistung erhöhen, um die Leistung der alten Lampen auszugleichen. Das spart viel Energie – und vor allem wird verhindert, dass die Substrate überhitzen und verformen. Dadurch wird der gesamte Prozess kontrollierbarer.